Donnerstag, 22. November 2007
Endlich Bilder!
Es tut mir wirklich leid, dass jetzt erst Bilder kommen - aber momentan verzögert sich alles auf Grund des immer noch andauernden Streikes... Es gibt kaum noch Plätze mit Internet-Zugang und mein Laptop weigert sich, meinen Blog korrekt anzuzeigen, so dass ich keine Bilder hochladen kann - zum Glück klappt es mit Marina´s Pc, aber sie hat halt auch net immer Zeit ;)
Ankunft in Paris - Bahnhof St. Lazare
Grand Arche de la Défense
Arc de Triomphe et Champs-Elysées
in der Orangerie - vor Monet´s Seerosenbildern
der Eiffelturm bei Nacht
Sacre-Coeur - sehr sehr touristisch
genauso von Touristen bevölkert: Notre Dame
und die Katakomben - wie schon beschrieben: mit den Gebeinen von 6 Millionen Parisern
Ja, wir hatten Verspätung...
Ruth, Marina, Ofelia und Caro im GluePot
Wir drei im Farniente - endlich mal wieder tanzen (hatte ja letzte Woche auch mal einen Tag wegen des Streikes frei) ;)
Und dann waren wir noch in Lisieux das letzte Wochenende, allerdings ist kaum Beweismaterial in Form von Bildern entstanden, da es unglaublich kalt war und es zudem noch geregnet hat, da wollte keiner von uns Bildern machen (geht auch schlecht, wenn die Finger halb eingefroren sind) *lach*
Samstag, 17. November 2007
Paris und die letzten beiden Wochen
Mal wieder mit riesiger Verspätung: der Bericht über Paris und dann auch noch über die letzten beiden Wochen…
Ich bin einfach nicht dazu gekommen, ausführlich zu schreiben und auch noch nicht, Bilder rauszusuchen L Da meine Fakultät ja nicht seit eineinhalb Wochen blockiert ist, so wie die beiden anderen großen Fakuläten in Caen (Lettres und Sciences), hab ich nämlich weiterhin jeden Tag Vorlesung – zwar ist seit Mittwoch auch ein Teil der Jura-Fakultät blockiert, aber in diesem Gebäude habe ich fast keine Vorlesungen bzw. Kurse, nur Freitag ist eine einstündige Veranstaltung ausgefallen… Aber ich will mich ja auch nicht beschweren, die anderen hätten nämlich schon ganz gern wieder Uni, denn ihnen ist ziemlich langweilig, weil sie eben seit fast zwei Wochen nix mehr zu tun haben.
Aber jetzt genug zur Blockade, jetzt erstmal über meine zwei Tage Paris! ;)
Ich war zwei Tage mit Ofelia und Caro in Paris, während ich Ferien hatte. Donnerstag morgen sind wir ganz früh hier in Caen mit dem Zug los und dann haben wir uns in Paris zuerst einmal die Grand Arche de la Défense, den Arc de Triomphe und Champs Elysées angeschaut. Dann sind wir zum Place de la Concorde (mit dem Obelisken) und dort in die Orangerie (dort sind die riesigen Seerosenbilder von Claude Monet ausgestellt) – einfach nur fantastisch! Am späten Nachmittag sind wir dann mal in unser Hostel (war nicht der Hit, aber für eine Nacht schon ok) und dann wieder los, Richtung Eiffelturm, mal ein ganz anderen Eindruck, den abends schon beleuchtet zu sehen. Dann weiter zu Bekannten von Ofelia (kennt sie über ihre Schwester) – echte Pariserinnen, und eine traumhafte Wohnung – dort wurden wir dann bekocht und haben ein bisschen gequatscht und wir wurden schon eingeladen, bei unserem nächsten Paris-Besuch dort zu übernachten – also kein Hostel mehr *juche* J
Freitag morgen haben wir uns Sacre Coeur, Moulin Rouge und ein bisschen Montmartre angeschaut, danach noch Notre Dame und Quartier Latin und mittags waren dann die Katakomben dran – 1,7 km und davon ca. 1 km die kompletten Wände mit Schädeln und Knochen „verziert“, ein bisschen unheimlich, aber auch echt interessant ;)
Ja, und dann ging auch schon unser Zug zurück nach Caen: Wir sind ne halbe Stunde gefahren und dann gab es einen „Accident de personne“ – wahrscheinlich hat sich einer vor den Zug geschmissen und wir standen für zweieinhalb Stunden auf der Strecke, das war nicht soo lustig, weil wir alle Hunger hatten und natürlich auch müde waren und einfach nur noch heim wollten – irgendwann sind wir dann aber schließlich doch angekommen J
Wir waren abends auf ner Party von Franzosen eingeladen, allerdings nicht in Caen, sondern in Carentan (ca. 45 min Autofahrt) entfernt – und Ofelia und Caro waren so müde, dass sie nicht mehr mit wollten – also bin ich alleine los… Nachts um 11 Uhr ne offene Tankstelle zu finden, ist in Frankreich – außer auf der Autobahn – unmöglich, man kann nur mit Kreditkarte tanken… Meine deutsche Bankkarte hat nicht funktioniert, meine erste französische auch nicht, zum Glück hab ich aber noch ne zweite französische und dann konnte ich endlich los – bin dann um viertel vor eins auf der Party angekommen, aber dann wurde es doch noch recht lustig ;) , ich war um 6 Uhr morgens im Bett *lach*
Am nächsten Tag ist dann Caro noch mit dem Zug nachgekommen, da Pierre (ein Franzose, der auch in Caen studiert) uns zum Essen eingeladen hatte: es war einfach nur superlecker, es gab ein typisch normannisches Gericht „Poule en pot“ – also ein Hühnchen mit Reis, Karotten und einer hellen Soße und als Dessert Apfelcrumble - *hmm* War toll, endlich mal wieder „richtig“ zu essen, nach dem sonstigen Essen hier in der Mensa . Waren dann noch en Weilchen in Carentan, haben endlich auch mal wieder nur ein bisschen vor´m Fernseher entspannt, schöner Tag ;)
Sonntag war dann nur entspannen angesagt, aber Montag ging´s dann mit dem Feiern weiter: Tequila-Abend bei Ofelia mit den Mexikanern… Ich hab nix getrunken, da ich Dienstag früh Uni hatte, aber bei den anderen – da war´s dann doch ein bisschen feucht-fröhlicher.
Dienstag Abend wurde dann das Batiment Lettre blockiert, so dass alle, die was mit Sprachen studieren seit dem 07.Nov. so gut wie keine Uni mehr haben. Donnerstag war dann große Assemblée Générale, auf der beschlossen wurde, dass ab Freitag das nächste Gebäude (Sciences) blockiert wird. Wir waren Do. Mittag beim Chinesen, Buffet essen – auch sehr lecker und sehr sehr viel *lach*
Freitag haben wir dann endlich mal selbst gekocht und uns einen schönen DVD-Abend gemacht (natürlich der Film auf Französisch)
Sonntag waren wir dann bei Diego (aus Ecuador) zum Essen eingeladen, war auch wieder sehr lecker und haben den ganzen Nachmittag gequatscht ;)
Diese Woche war dann nicht viel aufregendes, außer dass eben seit Mittwoch auch ein Teil der Jura-Fac blockiert ist und evtl. seit gestern auch noch das Vissol (dort finden die Sprachkurse statt) – wir wurden gestern nämlich um 17 Uhr nach draußen befördert, als wir dort im Internet waren, da die „grévistes“ ankommen würden, und man das Gebäude davor schließen wolle…
Zudem war ich Dienstag das erste Mal im Sambo – von meinem Judotrainer Luc überredet, er ist auch der Sambo-Trainer – und habe den ersten Beinhebel in meinem Leben gemacht *lach*
Nächste Woche habe ich dann meinen ersten Judo-Wettkampf – ist nur ein uni-interner Vergleich, weil im Januar dann die regionalen Wettkämpfe sind, auf denen man sich für die französische Uni-Meisterschaft qualifizieren kann – da ich hier keine Waage habe, esse ich im Moment nicht sooo viel, aber -48kg wird wohl nicht hinhauen, vll. dann aber eben im Januar.
Mal schauen, was sich nächste Woche bezüglich Streik ergibt – vll. finde ich ja Zeit zu schreiben, wenn meine Fakultät auch vollständig blockiert wird… (Vor 2 Jahren wurden Unis im ganz Frankreich für über 2 Monate blockiert)
Ganz ganz liebe Grüße!!!
Ich bin einfach nicht dazu gekommen, ausführlich zu schreiben und auch noch nicht, Bilder rauszusuchen L Da meine Fakultät ja nicht seit eineinhalb Wochen blockiert ist, so wie die beiden anderen großen Fakuläten in Caen (Lettres und Sciences), hab ich nämlich weiterhin jeden Tag Vorlesung – zwar ist seit Mittwoch auch ein Teil der Jura-Fakultät blockiert, aber in diesem Gebäude habe ich fast keine Vorlesungen bzw. Kurse, nur Freitag ist eine einstündige Veranstaltung ausgefallen… Aber ich will mich ja auch nicht beschweren, die anderen hätten nämlich schon ganz gern wieder Uni, denn ihnen ist ziemlich langweilig, weil sie eben seit fast zwei Wochen nix mehr zu tun haben.
Aber jetzt genug zur Blockade, jetzt erstmal über meine zwei Tage Paris! ;)
Ich war zwei Tage mit Ofelia und Caro in Paris, während ich Ferien hatte. Donnerstag morgen sind wir ganz früh hier in Caen mit dem Zug los und dann haben wir uns in Paris zuerst einmal die Grand Arche de la Défense, den Arc de Triomphe und Champs Elysées angeschaut. Dann sind wir zum Place de la Concorde (mit dem Obelisken) und dort in die Orangerie (dort sind die riesigen Seerosenbilder von Claude Monet ausgestellt) – einfach nur fantastisch! Am späten Nachmittag sind wir dann mal in unser Hostel (war nicht der Hit, aber für eine Nacht schon ok) und dann wieder los, Richtung Eiffelturm, mal ein ganz anderen Eindruck, den abends schon beleuchtet zu sehen. Dann weiter zu Bekannten von Ofelia (kennt sie über ihre Schwester) – echte Pariserinnen, und eine traumhafte Wohnung – dort wurden wir dann bekocht und haben ein bisschen gequatscht und wir wurden schon eingeladen, bei unserem nächsten Paris-Besuch dort zu übernachten – also kein Hostel mehr *juche* J
Freitag morgen haben wir uns Sacre Coeur, Moulin Rouge und ein bisschen Montmartre angeschaut, danach noch Notre Dame und Quartier Latin und mittags waren dann die Katakomben dran – 1,7 km und davon ca. 1 km die kompletten Wände mit Schädeln und Knochen „verziert“, ein bisschen unheimlich, aber auch echt interessant ;)
Ja, und dann ging auch schon unser Zug zurück nach Caen: Wir sind ne halbe Stunde gefahren und dann gab es einen „Accident de personne“ – wahrscheinlich hat sich einer vor den Zug geschmissen und wir standen für zweieinhalb Stunden auf der Strecke, das war nicht soo lustig, weil wir alle Hunger hatten und natürlich auch müde waren und einfach nur noch heim wollten – irgendwann sind wir dann aber schließlich doch angekommen J
Wir waren abends auf ner Party von Franzosen eingeladen, allerdings nicht in Caen, sondern in Carentan (ca. 45 min Autofahrt) entfernt – und Ofelia und Caro waren so müde, dass sie nicht mehr mit wollten – also bin ich alleine los… Nachts um 11 Uhr ne offene Tankstelle zu finden, ist in Frankreich – außer auf der Autobahn – unmöglich, man kann nur mit Kreditkarte tanken… Meine deutsche Bankkarte hat nicht funktioniert, meine erste französische auch nicht, zum Glück hab ich aber noch ne zweite französische und dann konnte ich endlich los – bin dann um viertel vor eins auf der Party angekommen, aber dann wurde es doch noch recht lustig ;) , ich war um 6 Uhr morgens im Bett *lach*
Am nächsten Tag ist dann Caro noch mit dem Zug nachgekommen, da Pierre (ein Franzose, der auch in Caen studiert) uns zum Essen eingeladen hatte: es war einfach nur superlecker, es gab ein typisch normannisches Gericht „Poule en pot“ – also ein Hühnchen mit Reis, Karotten und einer hellen Soße und als Dessert Apfelcrumble - *hmm* War toll, endlich mal wieder „richtig“ zu essen, nach dem sonstigen Essen hier in der Mensa . Waren dann noch en Weilchen in Carentan, haben endlich auch mal wieder nur ein bisschen vor´m Fernseher entspannt, schöner Tag ;)
Sonntag war dann nur entspannen angesagt, aber Montag ging´s dann mit dem Feiern weiter: Tequila-Abend bei Ofelia mit den Mexikanern… Ich hab nix getrunken, da ich Dienstag früh Uni hatte, aber bei den anderen – da war´s dann doch ein bisschen feucht-fröhlicher.
Dienstag Abend wurde dann das Batiment Lettre blockiert, so dass alle, die was mit Sprachen studieren seit dem 07.Nov. so gut wie keine Uni mehr haben. Donnerstag war dann große Assemblée Générale, auf der beschlossen wurde, dass ab Freitag das nächste Gebäude (Sciences) blockiert wird. Wir waren Do. Mittag beim Chinesen, Buffet essen – auch sehr lecker und sehr sehr viel *lach*
Freitag haben wir dann endlich mal selbst gekocht und uns einen schönen DVD-Abend gemacht (natürlich der Film auf Französisch)
Sonntag waren wir dann bei Diego (aus Ecuador) zum Essen eingeladen, war auch wieder sehr lecker und haben den ganzen Nachmittag gequatscht ;)
Diese Woche war dann nicht viel aufregendes, außer dass eben seit Mittwoch auch ein Teil der Jura-Fac blockiert ist und evtl. seit gestern auch noch das Vissol (dort finden die Sprachkurse statt) – wir wurden gestern nämlich um 17 Uhr nach draußen befördert, als wir dort im Internet waren, da die „grévistes“ ankommen würden, und man das Gebäude davor schließen wolle…
Zudem war ich Dienstag das erste Mal im Sambo – von meinem Judotrainer Luc überredet, er ist auch der Sambo-Trainer – und habe den ersten Beinhebel in meinem Leben gemacht *lach*
Nächste Woche habe ich dann meinen ersten Judo-Wettkampf – ist nur ein uni-interner Vergleich, weil im Januar dann die regionalen Wettkämpfe sind, auf denen man sich für die französische Uni-Meisterschaft qualifizieren kann – da ich hier keine Waage habe, esse ich im Moment nicht sooo viel, aber -48kg wird wohl nicht hinhauen, vll. dann aber eben im Januar.
Mal schauen, was sich nächste Woche bezüglich Streik ergibt – vll. finde ich ja Zeit zu schreiben, wenn meine Fakultät auch vollständig blockiert wird… (Vor 2 Jahren wurden Unis im ganz Frankreich für über 2 Monate blockiert)
Ganz ganz liebe Grüße!!!
Donnerstag, 8. November 2007
endlich Bilder!
So jetzt hab ich endlich geschafft, ein paar Bilder hochzuladen, es gab davor immer computertechnische Probleme...
Caro, Ofelia und ich im Glue POt und en dummer Canadier, der sich mit ins Bild drängen muss
Plages de Débarquement
Muss auch mal sein... ;)
der amerikanische Soldatenfriedhof
und der deutsche
mal wieder l´Oxygène (mit Caro, Ofelia und Thomas)
Max ;)
und ich mit Pierre
mal wieder wir drei
Claudia, meine Friseuse *lach*
und ihr Wunderwerk *merci*

Étretat

Étretat

nochmal: einfach traumhaftes Wetter
Falaise und die Burg von Guillaume le Conquérant
Roche d´Oetre - hier kann man ein menschliches Gesicht erkennen
und das ist Rouen
Paris-Bericht und Bilder folgen in der nächsten Woche...
Étretat
nochmal: einfach traumhaftes Wetter
Paris-Bericht und Bilder folgen in der nächsten Woche...
Montag, 5. November 2007
Das Leben in Caen geht weiter...
… auch wenn ich längere Zeit nichts berichtet habe. Ich war so viel unterwegs, dass ich gar nicht dazu gekommen bin, euch zu erzählen, was ich in der letzten Zeit erlebt habe.
Ich habe jedes Wochenende mein Auto vollgepackt und wir haben die Gegend erkundet: An einem Samstag war ich mit Caro, Marina, Ofelia und David an den Plages de Débarquement, ganzschön beeindruckend, die alten Befestigungsanlagen der Deutschen in der Normandie anzuschauen, es gibt noch viele alte Bunker und allerlei anderes Kriegsgerät, zudem zwei große Soldatenfriedhöfe (ein deutscher und ein amerikanischer). Eigentlich an jedem Strand gibt es eine Schautafel, Überreste von den Bunkern und in jedem kleinen Städtchen ein Museum. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter und so konnten wir auch die unglaubliche Landschaft genießen, denn schön sind die Strände ja auch – trotz ihres historischen Hintergrundes.
Sonntag wurde hier dann das universitäre „Stade“ eingeweiht: Es wurde Fußball gespielt und zwar „Allemagne contre le reste du monde“, ich hab auch einige Minuten am Anfang mitgekickt, mich dann aber später doch lieber dem Volleyball zugewandt… ;)
Unter der Woche stand dann ein weiterer Vergleich an: Wer kann auf seinem Subway-Sandwich mehr Jalapenos verdrücken: Enrico (Italiener) oder David (Mexikaner) ? Die beiden haben alle Jalapenos, die es an diesem Abend im Subway in Caen gab, auf ihren beiden Sub´s verteilt, da Enrico schneller gegessen hat, hat er diese „pari“ gewonnen – total bescheuert, aber für uns Mädels war´s lustig – besonders das Gesicht der Verkäufer *lach* Danach ging´s mal wieder ins Oxygène, dort wurde noch en bissel was getrunken und dann bin ich gar nicht soo spät ins Bett, weil ich am nächsten Tag ja wieder um 8.00 Uhr Uni hatte (ja ich geh auch in die Uni, auch wenn hier immer alles nur noch Party klingt, aber ich glaube nicht, dass es irgendwen interessiert, was ich in der Uni mach…!?)
Am nächsten Abend – es war ein Mittwoch – wollten wir eigentlich zum Salsa-Tanzen, wurden dann aber nicht in die Bar gelassen, da wir nicht „korrekt“ gekleidet waren, also sind wir zurück zu mir und Claudia (Österreicherin, studiert mit mir Jura) hat mir ne Wahnsinn-Frisur gezaubert, so dass ich den ganzen Abend nur am lachen war, weil ich sooo happy war… Ich weiß, das klingt komisch, aber ich fand´s einfach so superschön ;) *merci* Claudia!!!
Donnerstag hab ich dann auch das erste (und bis jetzt auch einzige) Mal ne Vorlesung verpasst, kam einfach nicht aus´m Bett, um um 8.00 Uhr in der Uni zu sein…
Aber der Freitag dann: Einfach der Hammer! Mittags sind Caro, Ofelia und ich mit´m Auto los nach Étretat, über die Pont de Normandie – ziemlich beeindruckend und leider auch schweinteuer (5 € Maut), aber es gibt nicht wirklich nen anderen Weg (außer man nimmt ungefähr 100 kom Umweg in Kauf). Somit waren wir über kleine Straßen ca. 3 h unterwegs, aber in Étretat angekommen, wurden wir für die lange Autofahrt mehr als entschädigt: Sonne pur, aber aufgrund der späten Jahreszeit nicht mehr sooo viele Touristen und dann ein wahnsinn Ausblick von den Kreidefelsen, ein tolles Meer, super Strand und ab und zu mal kleine riskante Wege zum nächsten Felsen, der ein bisschen weiter im Meer ist – naja, macht ja nix wenn man mal ca. 100 m runter ins Meer stürzt… Und natürlich der Felsen, der von vielen als Elephant, der mit seinem Rüssel aus dem Meer trinkt, interpretiert wird…
Da wir recht spät angekommen waren, konnten wir aber einen fantastischen Sonnenuntergang erleben und ich kann echt gut verstehen, warum Monet diese Felsen mehrere Male gemalt hat, was ihn an Étretat so fasziniert hat
Samstag ging es dann gleich weiter, diesmal zu viert, Marina war nämlich auch dabei: Wir sind ein bisschen ins Landesinnere, nach Falaise, dort gibt es die Geburtsburg von Guillaume le Conquérant. Die Burg wurde renoviert und dient jetzt als Museum, hier bekommt man mal ein etwas anderes Museumserlebnis geboten, denn wir haben Kopfhörer erhalten und in jedem Raum gab es dann was zu hören und eine Bildershow ;)
Anschließend sind wir noch durch die Stadt gebummelt, haben uns ein altes Stadttor und zwei Kirchen angeschaut (die Kirchen waren auch ein bisschen anders, da ich sie als sehr hell empfunden habe, sie sind nämlich komplett aus hellen Steinen gebaut)
Dann ging´s weiter nach Roche d´Oetre, das ist ein ganz bekannter Felsen in der Suisse Normandie, da man sagt, es wäre ein menschliches Gesicht. Für uns war der Felsen nicht so der Hit, aber wir sind ein bisschen ins Tal gewandert, Pause am Fluß gemacht und Marina konnte endlich ihre erste französische Kuh streicheln (allerdings war gut, dass sie sich
dagegen entschieden hatte, über den Zaun zu steigen, denn als sie ihren orangenen Schal mal ein bisschen bewegt hat, da ist die Kuh dann doch ein bisschen ausgerastet… *lach*)
Abends wurden wir dann von Enrico bekocht, es gab Pasta – zubereitet vom italienischen Meisterkoch persönlich - *hmmm*
Sonntag wollten wir dann eigentlich ein bisschen ausruhen und endlich mal wieder ein bisschen Wäsche waschen… Tja, das war so ne Geschichte: Die Waschmaschine von unserem Wohnheim (Tilleuls) war kaputt, ist ja nur für im gesamten 7 Gebäude, aber was soll´s. Somit haben wir uns entschieden ins Lebisey (anderes Wohnheim, en ganzes Stück von unserem Wohnheim) zu fahren, da es dort 6 Maschinen gibt. Leider war auch dort alles „en panne“… Da man aber schlecht in verdreckten Klamotten rumlaufen kann, ich hatte echt kein einziges Paar Socken mehr, haben wir uns halt nen Waschsalon gesucht – das war dann unser Sonntag *lach* Haben nichts außer Waschen gemacht und nachmittags das Fußballspiel „France conte le reste du monde“ live im Stade de l´Université Caen geschaut und abends waren wir dann mal wieder im Subway…
Montag dann mal wieder l´Oxygène, da Thomas (französischer Jura-Student) Geburtstag hatte, Dienstag dann ein kleiner DVD-Abend bei mir (Jeux d´Enfants), Mittwoch wieder l´Oxygène, mit ein paar kleinen Wetten : Cap ou pas cap? Inspiration aus Jeux d´Enfants: Traust du dich oder nicht? Also musst jeder irgendwas machen, im Endeffekt war ich aber die Einzige, die sich wirklich drangehalten hat…
Donnerstag haben wir den verrücktesten Hund der Welt kennengelernt: Utah… Springt die ganze Zeit an einem hoch, war aber ziemlich lustig *g*
Zudem war an diesem Abend noch eine Erasmus-Soirée in einer Bar, war aber nicht sooo der Knaller, da alle die Bar um 24 Uhr verlassen mussten… Die Franzosen sind schon en bissel bizarr, denn welche Bar schließt denn bitte um 12, wenn noch Leute da sind!?
Freitag war dann mein letzter Unitag, bevor ne Woche Herbstferien für mich angefangen haben. Abends war es mal an uns Mädels zu kochen, es kam dann was asiatisches raus und dann wurde bis nachts Tischtennis gespielt, wobei natürlich klar war, dass Enrico, der einfach jede Sportart kann, uns alle abzockt (naja nicht wirklich uns alle, Caro war doch nah dran, gegen ihn zu gewinnen).
Samstag ging´s dann in die Geburtsstadt von Till (Jurastudent aus Göttingen): ROUEN
Wir haben uns die Kathedrale und die beiden großen Kirchen (St. Ouen; St. Maclou) angeschaut, zudem die Altstadt mit all ihren kleinen Fachwerkhäusern, der Gros-Horloge und dem alten Markt. Dann ging´s noch ins Museum Beaux Art und zu Till´s altem Wohnhaus ;)
Bis Mittwoch habe ich dann nicht viel gemacht, einfach mal die Ferien genossen und dann kam PARIS am Donnerstag und Freitag…
Doch dazu das nächste Mal…
Ich habe jedes Wochenende mein Auto vollgepackt und wir haben die Gegend erkundet: An einem Samstag war ich mit Caro, Marina, Ofelia und David an den Plages de Débarquement, ganzschön beeindruckend, die alten Befestigungsanlagen der Deutschen in der Normandie anzuschauen, es gibt noch viele alte Bunker und allerlei anderes Kriegsgerät, zudem zwei große Soldatenfriedhöfe (ein deutscher und ein amerikanischer). Eigentlich an jedem Strand gibt es eine Schautafel, Überreste von den Bunkern und in jedem kleinen Städtchen ein Museum. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter und so konnten wir auch die unglaubliche Landschaft genießen, denn schön sind die Strände ja auch – trotz ihres historischen Hintergrundes.
Sonntag wurde hier dann das universitäre „Stade“ eingeweiht: Es wurde Fußball gespielt und zwar „Allemagne contre le reste du monde“, ich hab auch einige Minuten am Anfang mitgekickt, mich dann aber später doch lieber dem Volleyball zugewandt… ;)
Unter der Woche stand dann ein weiterer Vergleich an: Wer kann auf seinem Subway-Sandwich mehr Jalapenos verdrücken: Enrico (Italiener) oder David (Mexikaner) ? Die beiden haben alle Jalapenos, die es an diesem Abend im Subway in Caen gab, auf ihren beiden Sub´s verteilt, da Enrico schneller gegessen hat, hat er diese „pari“ gewonnen – total bescheuert, aber für uns Mädels war´s lustig – besonders das Gesicht der Verkäufer *lach* Danach ging´s mal wieder ins Oxygène, dort wurde noch en bissel was getrunken und dann bin ich gar nicht soo spät ins Bett, weil ich am nächsten Tag ja wieder um 8.00 Uhr Uni hatte (ja ich geh auch in die Uni, auch wenn hier immer alles nur noch Party klingt, aber ich glaube nicht, dass es irgendwen interessiert, was ich in der Uni mach…!?)
Am nächsten Abend – es war ein Mittwoch – wollten wir eigentlich zum Salsa-Tanzen, wurden dann aber nicht in die Bar gelassen, da wir nicht „korrekt“ gekleidet waren, also sind wir zurück zu mir und Claudia (Österreicherin, studiert mit mir Jura) hat mir ne Wahnsinn-Frisur gezaubert, so dass ich den ganzen Abend nur am lachen war, weil ich sooo happy war… Ich weiß, das klingt komisch, aber ich fand´s einfach so superschön ;) *merci* Claudia!!!
Donnerstag hab ich dann auch das erste (und bis jetzt auch einzige) Mal ne Vorlesung verpasst, kam einfach nicht aus´m Bett, um um 8.00 Uhr in der Uni zu sein…
Aber der Freitag dann: Einfach der Hammer! Mittags sind Caro, Ofelia und ich mit´m Auto los nach Étretat, über die Pont de Normandie – ziemlich beeindruckend und leider auch schweinteuer (5 € Maut), aber es gibt nicht wirklich nen anderen Weg (außer man nimmt ungefähr 100 kom Umweg in Kauf). Somit waren wir über kleine Straßen ca. 3 h unterwegs, aber in Étretat angekommen, wurden wir für die lange Autofahrt mehr als entschädigt: Sonne pur, aber aufgrund der späten Jahreszeit nicht mehr sooo viele Touristen und dann ein wahnsinn Ausblick von den Kreidefelsen, ein tolles Meer, super Strand und ab und zu mal kleine riskante Wege zum nächsten Felsen, der ein bisschen weiter im Meer ist – naja, macht ja nix wenn man mal ca. 100 m runter ins Meer stürzt… Und natürlich der Felsen, der von vielen als Elephant, der mit seinem Rüssel aus dem Meer trinkt, interpretiert wird…
Da wir recht spät angekommen waren, konnten wir aber einen fantastischen Sonnenuntergang erleben und ich kann echt gut verstehen, warum Monet diese Felsen mehrere Male gemalt hat, was ihn an Étretat so fasziniert hat
Samstag ging es dann gleich weiter, diesmal zu viert, Marina war nämlich auch dabei: Wir sind ein bisschen ins Landesinnere, nach Falaise, dort gibt es die Geburtsburg von Guillaume le Conquérant. Die Burg wurde renoviert und dient jetzt als Museum, hier bekommt man mal ein etwas anderes Museumserlebnis geboten, denn wir haben Kopfhörer erhalten und in jedem Raum gab es dann was zu hören und eine Bildershow ;)
Anschließend sind wir noch durch die Stadt gebummelt, haben uns ein altes Stadttor und zwei Kirchen angeschaut (die Kirchen waren auch ein bisschen anders, da ich sie als sehr hell empfunden habe, sie sind nämlich komplett aus hellen Steinen gebaut)
Dann ging´s weiter nach Roche d´Oetre, das ist ein ganz bekannter Felsen in der Suisse Normandie, da man sagt, es wäre ein menschliches Gesicht. Für uns war der Felsen nicht so der Hit, aber wir sind ein bisschen ins Tal gewandert, Pause am Fluß gemacht und Marina konnte endlich ihre erste französische Kuh streicheln (allerdings war gut, dass sie sich
dagegen entschieden hatte, über den Zaun zu steigen, denn als sie ihren orangenen Schal mal ein bisschen bewegt hat, da ist die Kuh dann doch ein bisschen ausgerastet… *lach*)
Abends wurden wir dann von Enrico bekocht, es gab Pasta – zubereitet vom italienischen Meisterkoch persönlich - *hmmm*
Sonntag wollten wir dann eigentlich ein bisschen ausruhen und endlich mal wieder ein bisschen Wäsche waschen… Tja, das war so ne Geschichte: Die Waschmaschine von unserem Wohnheim (Tilleuls) war kaputt, ist ja nur für im gesamten 7 Gebäude, aber was soll´s. Somit haben wir uns entschieden ins Lebisey (anderes Wohnheim, en ganzes Stück von unserem Wohnheim) zu fahren, da es dort 6 Maschinen gibt. Leider war auch dort alles „en panne“… Da man aber schlecht in verdreckten Klamotten rumlaufen kann, ich hatte echt kein einziges Paar Socken mehr, haben wir uns halt nen Waschsalon gesucht – das war dann unser Sonntag *lach* Haben nichts außer Waschen gemacht und nachmittags das Fußballspiel „France conte le reste du monde“ live im Stade de l´Université Caen geschaut und abends waren wir dann mal wieder im Subway…
Montag dann mal wieder l´Oxygène, da Thomas (französischer Jura-Student) Geburtstag hatte, Dienstag dann ein kleiner DVD-Abend bei mir (Jeux d´Enfants), Mittwoch wieder l´Oxygène, mit ein paar kleinen Wetten : Cap ou pas cap? Inspiration aus Jeux d´Enfants: Traust du dich oder nicht? Also musst jeder irgendwas machen, im Endeffekt war ich aber die Einzige, die sich wirklich drangehalten hat…
Donnerstag haben wir den verrücktesten Hund der Welt kennengelernt: Utah… Springt die ganze Zeit an einem hoch, war aber ziemlich lustig *g*
Zudem war an diesem Abend noch eine Erasmus-Soirée in einer Bar, war aber nicht sooo der Knaller, da alle die Bar um 24 Uhr verlassen mussten… Die Franzosen sind schon en bissel bizarr, denn welche Bar schließt denn bitte um 12, wenn noch Leute da sind!?
Freitag war dann mein letzter Unitag, bevor ne Woche Herbstferien für mich angefangen haben. Abends war es mal an uns Mädels zu kochen, es kam dann was asiatisches raus und dann wurde bis nachts Tischtennis gespielt, wobei natürlich klar war, dass Enrico, der einfach jede Sportart kann, uns alle abzockt (naja nicht wirklich uns alle, Caro war doch nah dran, gegen ihn zu gewinnen).
Samstag ging´s dann in die Geburtsstadt von Till (Jurastudent aus Göttingen): ROUEN
Wir haben uns die Kathedrale und die beiden großen Kirchen (St. Ouen; St. Maclou) angeschaut, zudem die Altstadt mit all ihren kleinen Fachwerkhäusern, der Gros-Horloge und dem alten Markt. Dann ging´s noch ins Museum Beaux Art und zu Till´s altem Wohnhaus ;)
Bis Mittwoch habe ich dann nicht viel gemacht, einfach mal die Ferien genossen und dann kam PARIS am Donnerstag und Freitag…
Doch dazu das nächste Mal…
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